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Termine nach Vereinbarung
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Tel.: 030 - 8 91 99 90
Fax.: 030 - 89 09 55 60

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Krankengymnastik · Rehabilitation · Prävention
  • Tresen Praxis - Frau telefoniert
  • Mann trainiert im Fitnessraum
  • Wassergymnastik

Die Praxis Annette und Michael Lembke bietet Ihnen ein breites Spektrum an zeitgemäßen physiotherapeutischen Behandlungsmethoden. Unsere langjährige Erfahrung und die fachliche Qualfikation unserer Mitarbeiter ermöglichen Ihnen eine individuelle und kompetente Betreuung. Die moderne, funktionale Praxisausstattung, ergänzt durch das Bewegungsbad im Wellnessbereich, bietet alle Voraussetzungen, Ihren therapeutischen Ansprüchen gerecht zu werden.

Öffnungszeiten:

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Leistungskatalog:

Unser umfangreiches Leistungsspektrum
bieten wir Ihnen an unseren beiden Standorten.

Rehabilitationssport


Rehabilitationssport findet in Gruppen statt. Er hat das Ziel, durch regelmäßiges Training unter der fachkundigen Anleitung eines Übungsleiters, die Belastbarkeit wiederherzustellen bzw. zu erhalten.

Durch gezielte Übungen werden Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination gesteigert. Dadurch können die Belastungen des täglichen Lebens besser bewältigt werden und der Krankheitsverlauf wird positiv beeinflusst.

Rehabilitationssport fördert die Motivation zum regelmäßigen Bewegungstraining und stärkt die Verantwortlichkeit für die eigene Gesundheit.

Die Verordnung von Rehabilitationssport kommt grundsätzlich immer in Betracht, wenn körperliche Funktionseinschränkungen bestehen. So ist Rehasport z.B. bei Patienten mit Rückenbeschwerden besonders sinnvoll.

Die Verordnung von Rehabilitationssport belastet nicht das Heilmittelbudget des Arztes.

Im Rahmen des Rehabilitationssportes bieten wir an:

  • Muskel-und Gelenkgymnastik
  • Wirbelsäulengymnastik
  • Gymnastik im Wasser

Zur Seite des VGS Kiebitz - Verein für Gesundheitssport

Aquafitness Rehasport

Krankengymnastik


Die Krankengymnastik/Physiotherapie ist eine an der Pathologie und Pathophysiologie orientierte Bewegungstherapie mit speziellen Behandlungstechniken.

Auf der Grundlage eines spezifischen krankengymnastischen Befundes wird sie auf die jeweilige aktuelle Symptomatik des Patienten ausgerichtet. Physikalische Maßnahmen wie Massage, Wärme, Kälte, Wasseranwendungen und Elektrotherapie werden unterstützend und ergänzend angewandt. Zur Sicherung des Behandlungserfolges ist die Schulung des Patienten in krankheitsgerechtem Verhalten unerläßlich. Häufig müssen auch Angehörige angeleitet werden.

Krankengymnastik wird in Prävention, kurativer Medizin und Rehabilitation angewandt.

Die krankengymnastische Behandlung wird verordnet bei komplikationslosen akuten Funktionsstörungen und Beeinträchtigungen vorwiegend traumatischer Natur und post partum. Sie umfaßt die Behandlung des schmerzhaften, geschwächten oder traumatisierten Körpergebietes vor Ort sowie - bei beginnender Belastbarkeit - die Wiedereingliederung des betroffenen Gebietes in das Gesamtkörperbewegungsverhalten. Hierdurch wird einer Fixation von Schonhaltungen und Ausweichbewegungen vorgebeugt.

Auf der Basis des krankengymnastischen Befundes und Behandlungsplanes werden folgende Behandlungsziele angestrebt:


  • Mobilisation versteifter Gelenke, Dehnung kontrakter Weichteile, Detonisierung der verspannten Muskulatur.
  • Verbesserung der Kraft, Ausdauer und Koordination zur Ökonomisierung von Muskelarbeit und Durchblutung mit mobilisierenden und stabilisierenden Übungen.
  • Bahnen von Bewegungsabläufen und Förderung oder Hemmung von Reflexen.
  • Mobilisation der Wirbelsäule, Kräftigung der Rumpfmuskulatur und Korrektur von Haltungsfehlern.
  • Mobilisation des Brustkorbes Verbesserung der Atemfunktion und Sekretlösung durch Atemtherapie.
  • Förderung der motorischen Entwicklung sowie der Muskelkräftigung und der Beseitigung von Haltungsfehlern bei Säuglingen und Kleinkindern.
  • Schmerzstillung und Muskeldetonisierung durch Ausnutzung der Kälte in Form von Eisanwendungen.
  • Gezielte Kräftigung, Mobilisierung und Kontrakturlösung durch Einsatz von Geräten.
  • Ökonomisierung des Kreislaufes, vegetativer Gesamtumschaltung und Leistungssteigerung unter ständiger Kontrolle der Belastung.
  • Erleichterung des Bewegungsablaufes durch Ausnutzung komplexer Bewegungsmuster.

(Vgl. Abschnitt B, Ziff. 1.2.4. der Heil- und Hilfsmittelrichtlinien in der Fassung vom 28. März 1986, siehe Seite 57).

Krankengymnastik - Behandlungsraum Rückenschule

Krankengymnastik im Bewegungsbad


(bei 30° bis 35° C)

Die Vorzüge der Wassergymnastik ergeben sich aus den physikalischen Eigenschaften des Mediums Wasser bei gleichzeitiger Nutzung des Auftriebs (scheinbarer Gewichtsverlust!), des Wasserwiderstandes, des hydrostatischen Drucks und der Wärme.

Positiv zu beeinflussen sind die:

  • Mobilität, Kraft, Ausdauer und Kondition des Bewegungsapparates bei orthopädischen, neurologischen und neuromuskulären Schäden, sowie nach chirurgischen Eingriffen bei Entlastung, Teil- und Vollbelastung;
  • Lösung von Muskeln und Bindegewebe sowie Gelenkversteifungen mittels aktiver und passiver Dehnung;
  • Psychische Situation bei Frühmobilisation; nach Operation und länger dauernder Ruhigstellung Bewegung im Wasser ist nicht nur eine vorbereitende, unterstützende oder zusätzliche Maßnahme, sondern eine durchaus eigenständige Therapieform mit ausgeprägten Vorzügen gegenüber der Trockentherapie. Sie bewirkt:
    • Förderung der Bewegungsfreude und der Bereitschaft zur Bewegung
    • Verminderung des Muskeltonus
    • Herabsetzung der Nervenleitgeschwindigkeit
    • Größere Beweglichkeit der Gelenke und des Rumpfes
    • Erleichterte Bewegung durch Auftriebskraft
    • Leichtes Wechseln der Ausgangsstellung für gezielte Bewegungstherapie

Die Bewegungstherapie wird je nach Zielsetzung

  • aktiv zur Kräftigung der Muskeln und zur Koordination von Bewegungsmustern
  • passiv dehnend zur Lösung von Kontrakturen angewendet

Die Auftriebskraft unterstützt oder hemmt die Bewegungen mit Schwimmkörpern.

Wassergymnastik Wassergymnastik - Mann mit Nacken-Schwimmring

Aqua Fitness


Zielgruppen:

  • für Menschen jeden Alters und Geschlechts geeignet, trainiert oder untrainiert, da sich jeder Teilnehmer auf seinem eigenen Fitnesslevel bewegen kann.
  • für spezielle Personengruppen geeignet: Gelenkerkrankungen und Abnutzungserscheinungen (da Entlastung im Wasser), bei Wirbelsäulenbeschwerden, zur Fettreduzierung von Übergewichtigen, Z.n.TEP, Rehabilitation nach Verletzungen -> eher Spitzensportbereich, Schwangere, Körperbehinderte.
  • bisher hat sich nach meinen Erfahrungen Aquafitness bei Schwangerschaft oder Wirbelsäulenbeschwerden positiv ausgewirkt, für Patienten mit Bandscheibenvorfall ist es jedoch nicht geeignet, da sie sich häufig aufgrund der Entlastung im Wasser überschätzen.
  • die älteste Teilnehmerin war 80 Jahre und körperlich ziemlich fit, die meisten Teilnehmer/innen sind zwischen 30-60 Jahre alt .
  • im allgemeinen setzt sich das Klientel der Aquafitnesskurse NICHT aus den typischen Patienten zusammen sollen, sondern aus ganz „normalen“ Kunden, die etwas für ihre körperliche Fitness tun wollen; außerdem werden für Patienten die Gruppen im Bewegungbad angeboten, bei denen Elemente aus dem Aquafitness verwendet werden können.

!!! nicht geeignet für Patienten mit Herz-Kreislauf- oder Lungenerkrankungen (-> hydrostatischer Druck => Mehrbelastung für den Körper), außer: ärztliches Attest zur Eignung !!!

Training folgender Komponenten:

  • Ausdauer
  • Kraft (da Wasserwiderstand)
  • Beweglichkeit (da Entlastung und „Abnahmne des Körpergewichtes“)
  • Koordination
  • !!! Fettverbrennung !!!

Basisbewegungen:

  • Gehen
  • Joggen
  • Kicken
  • Schaukeln
  • Hüpfen
  • Scheren

Diese Basisbewegungen können vergrößert und verkleinert, langsam oder schnell ausgeführt, in der Fortbewegung gemacht werden ... etc.

Aqua Fitness Aqua Fitness - Trainering macht Übungen vor

Krankengymnastik auf neuro-physiologischer Grundlage


Sie kann verordnet werden bei komplizierten Verletzungsfolgen, komplexen Fehlhaltungen, chronisch degenerativen Gelenkleiden und Atemwegserkrankungen, chronischer Schmerzsymptomatik und allen neurologischen Krankheitsbildern.

Sie basiert immer auf der Berücksichtigung komplexer Zusammenhänge im Zusammenspiel von Nervenzellen, Muskeln und Gelenken. Ziel ist es, krankhafte oder krankmachende sogenannte Bewegungspattern in gesunde bzw. ökonomischere Bewegungsmuster zu überführen. Erkenntnisse der Schmerzforschung und der Kinesiologie finden somit hier ihre segensreiche praktische Anwendung.

Die Behandlung ist dementsprechend zeitaufwendig. Zusätzlich sind therapiebegleitende bzw. unterstützende passive Maßnahmen wie z. B. Eis, Heißluft, Heiße Rolle u. ä. sinnvoll.

Krankengymnastik auf neurophysiologischer Grundlage Krankengymnastik auf neurophysiologischer Grundlage - Behandlungsraum

Manuelle Therapie


Die Manuelle Therapie befaßt sich mit der Behandlung von Funktionsstörungen der Extremitäten und Wirbelgelenke soweit sie reversibel sind. Eine Gelenkfunktionsstörung kann sich als Hypermobilität und als Hypomobilität äußern. Grundlage der Manuellen Therapie ist ein spezifisch entwickeltes Untersuchungsverfahren. Es wird zwischen spezifischen Gelenktechniken und Muskeltechniken unterschieden, aus denen man für die jeweilige Funktionsstörung das entsprechende Behandlungskonzept erstellt.

Bei bestehenden Schmerzzuständen und Bewegungseinschränkungen eines Gelenkes (Gelenkinnenraum, Kapsel, Bänder) wird das Separieren von Gelenkflächen (Traktion) oder das parallele Verschieben der Gelenkpartner (translatorisches Gleiten) zur Schmerzlinderung und Bewegungsverbesserung angewandt. Hierbei handelt es sich um paraphysiologische Bewegungen, die der Patient selbst nicht durch führen kann. Bestehen muskuläre Verkürzungen, wird nach den Prinzipien der PIR (post isometrische Relaxation) eine Muskeldehnung durchgeführt.

Bei Schmerzzuständen an der Muskulatur wird durch tiefe Quermassage (Deep Friction), Querdehnung und Längsdehnung die Spannung des Muskels herabgesetzt und eine Schmerzlinderung erreicht. Instabile Gelenke und Hypermobilitäten werden durch aktive Techniken stabilisiert.

Nach Wiederherstellung des vollen Bewegungsausmaßes werden die zugehörigen Muskelgruppen nach verschiedenen Prinzipien (medizinische Trainingstherapie, PNF) auftrainiert, um Kraft, Koordination und Ausdauer zu erlangen. Die Manuelle Therapie ist ein komplexes Untersuchungs- und Behandlungsverfahren, um bestehende Funktionsstörungen (Fehlen des JOINT PLAY) gelenkschonend zu behandeln.

Manuelle Therapie - Mann wird behandelt Manuelle Therapie - Physiotherapeut erklärt Wirbelsäule

Osteopathie


Beweglichkeit ist die Voraussetzung für einen gesunden Körper, so lautet der Grundgedanke der Osteopathie (griech., "osteo" = Knochen, "pathos" = Leiden), einer Variante der sogenannten Manuellen Medizin. Beschwerden werden ertastet und ausschließlich mit den Händen behandelt.

Begründet wurde die Osteopathie im 19. Jahrhundert von dem amerikanischen "Bonesetter" (Knochensetzer) Andrew Taylor Still. Er ging davon aus, daß der Bewegungsapparat (Knochen, Muskeln, Gelenke) direkt mit den inneren Organen sowie dem Nerven- und Hormonsystem in Verbindung steht. Blockierungen des Knochengerüsts können somit auch organische Funktionen beeinträchtigen, bzw. umgekehrt, Bewegungseinschränkungen der inneren Organe können zu Beeinträchtigungen der Beweglichkeit der Wirbelsäule führen. Der Therapeut versucht, durch leichten Händedruck und gezielte Grifftechniken Verspannungen zu lösen und so die Selbstheilungskräfte des Körpers zu stimulieren. Zur osteopathischen Behandlung gehört eine gründliche Klärung der Krankenvorgeschichte, außerdem werden vor Beginn der Therapie Haltung und Beweglichkeit des Patienten eingehend untersucht.

Wogegen hilft die Therapie?
Bei Muskelverspannungen und schmerzenden Gelenken, z. B. Hexenschuß, Knie- und Hüftarthrose, Tennisarm, Rückenleiden. Außerdem wird die Osteopathie bei funktionellen Störungen - z. B. Menstruations- und Verdauungsbeschwerden - angewandt. Oft auch als physiotherapeutische Begleitmaßnahme bei der Therapie von Unfallfolgen.

Was sagt die Wissenschaft?
Die Theorie, daß innere Organe mit dem Bewegungsapparat verbunden sind, ist nicht bewiesen. Die Therapie hat sich jedoch in der Praxis bei Beeinträchtigungen der Beweglichkeit bewährt. Die Stiftung Warentest empfiehlt sie, um Gliedmaßen und Gelenke der Wirbelsäule zu mobilisieren, Muskeln zu entspannen und Schmerzen zu lindern. In den USA ist die Behandlung seit Jahrzehnten eine anerkannte Methode. Der Osteopath ist dort dem Chiropraktiker gleichgestellt. Seit kurzem beginnt sich die Therapie auch bei uns durchzusetzen.

Osteopathie - Mann wird behandelt Dr. Andrew Taylor Still

Kiefergelenkbehandlungen (CMD)


Kieferbehandlung Kieferbehandlung Kieferbehandlung

Medizinische Trainingstherapie


EINFÜHRUNG:
Fast jeder klagt heute über Rückenschmerzen. Einseitige Belastung, mangelnde Bewegung und ständiges Sitzen sind nur einige Gründe dafür, daß der Rückenschmerz zur Volkskrankheit geworden ist. Aber leider werden wir meist erst dann aktiv, wenn der Körper Alarmsignale, also Schmerzen, aussendet.

Dabei ist es ganz einfach, seinen Rücken gesund zu halten - er lebt von der vielseitigen Bewegung. Wirbel, Muskeln, Bandscheiben und Bänder sorgen für die Beweglichkeit unseres Körpers. Diesen in Schwung zu halten, muß jedermanns persönliches Anliegen sein.

INHALTE:
Orthopädische Rückenschule und Medizinische Trainingstherapie (MTT) zeigen Möglichkeiten auf, dem Rückenschmerz ein "Schnippchen" zu schlagen. Während sich die Rückenschule in erster Linie damit befaßt, Alltagsbewegungen rückengerecht auszuführen (richtiges Heben, Stehen, Sitzen usw.), kann die Medizinische Trainingstherapie (MTT) sowohl auf eine vorangegangene Einzeltherapie (z.B. Krankengymnastik, Manuelle Therapie etc.), als auch auf eine Rückenschule aufbauen. Sie beinhaltet ein Muskeltraining zur Verbesserung der Muskelkraft sowie ein Gelenk- und Koordinationstraining.

Medizinische Trainingstherapie - Mann trainiert im Kraftraum Medizinische Trainingstherapie - Kraftraum

Bobath-Therapie für Erwachsene


Das Behandlungskonzept wurde von Dr. h.c. Berta Bobath (Krankengymnastin) und ihrem Mann Dr. Karel Bobath (Neurologe und Psychiater) entwickelt.

Heute behandeln Therapeuten verschiedener Fachrichtungen Säuglinge, Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit cerebralen Bewegungsstörungen, sensomotorischen Auffälligkeiten, anderen neurologischen und neuromuskulären Erkrankungen einschließlich kognitiver Beeinträchtigung nach dem Bobath-Konzept:

Prinzipien: Hemmung von pathologischen Haltungs- und Bewegungsmustern, um die Bahnung normaler Haltungs- und Bewegungsmuster möglich zu machen. In der Behandlung wird tonusnormalisierend gearbeitet:

  • 1. Bei Hypertonus Spastizität den Tonus reduzierend
  • 2. Bei Hypotonus den Tonus durch unterschiedliche Techniken aufbauend

Beides um neue sensomotorische Bewegungserfahrungen möglich zu machen. Es werden Haltungs- und Bewegungsmuster gebahnt, um den Patienten so selbständig wie möglich werden zu lassen.

In der Behandlung erwachsener Patienten mit einer erworbenen Hirnschädigung wird zu den o.g. Prinzipien die bereits erlernte und gespeicherte Bewegungserfahrung genutzt und wieder gefördert.

Die Rehabilitationsdauer ist langfristig auszusetzen, damit die Reorganisation des Gehirns annähren optimal ausgeschöpft werden kann.

Im gemeinsamen Handeln ( z.B. Spiel, Alltagssituation) gibt der Therapeut durch unterschiedliche Techniken und Stimuli dem Patienten Hilfen, Lösungswege zu finden. Das Ziel muss so gestaltet sein, dass der Patient ein Erfolgserlebnis hat und dass er sein neu erlerntes Bewegungs- und Haltungsmuster in sein Handeln integrieren kann.

Eine alltagsbezogene, funktionelle Therapie wie das Bobath-Konzept stellt das Wiedererlangen der größtmöglichen Lebensqualität des Patienten in den Vordergrund. Das Bobath-Konzept ermöglicht durch sein vielfältige Vorgehensweise auf die Individualität des Menschen einzugehen. Durch die Therapie sollte der Patient größtmögliche Selbständigkeit erlangen mit dem Ziel "Hilfe zur Selbsthilfe".

Bobath-Therapie Behandlungsraum

Manuelle Lymphdrainage


Prinzip
Unter Manueller Lymphdrainage (therapeutischer Lymphdrainage) verstehen wir manuelles Abdrainieren (Ab- und Weiterleitung) der Gewebsflüssigkeit über die Gewebsspalten bzw. Lymphgefäße.

Das Prinzip der Manuellen Lymphdrainage beruht im Gegensatz zu der herkömmlichen Massage auf einer bestimmten Grifftechnik: rhythmisch-kreisende-pumpende Griffe durch flaches Auflegen der Finger bzw. Hände bei feindosiertem Druck.

Auch kann die Manuelle Lymphdrainage bereits eingesetzt werden, wenn eine klassische Massage noch nicht möglich ist (z.B. zu schmerzhaft), da es sich hierbei nicht um eine Durchblutungsförderung handelt.

Die geschichtliche Entwicklung der Manuellen Lymphdrainage der letzten 50 Jahre von einer Außenseitermethode zu einem anerkannten Heilverfahren ist durch 3 wegweisende Impulse gekennzeichnet:

  • Klinisch / experimentelle Untersuchungen über die Pathophysiologie des Lymphgefäßsystems (FÖLDI)
  • Modifikation der alten Grifftechnik nach VODDER einhergehend mit klinischen Erfahrungen (ASDONK)
  • Neue Methoden der Volumenmessung und die statistische Erfassung des untersuchten Krankengutes (KUHNKE)

Indikationen
Durch einen strengen, durch Behandlungsergebnisse gesicherter Indikationskatalog, besteht über die Notwendigkeit der Lymphdrainagetherapie bei lymphödematösen Extremitäten kein Zweifel mehr.

Namentlich in der Krebsnachsorge hat die Manuelle Lymphdrainage ihren festen Platz.

Hinzugekommen sind weitere Indikationsbereiche für die Anwendung der Manuellen Lymphdrainage als eine begleitende, ergänzende und unterstützende Maßnahme im Rahmen eines physikalischen Behandlungskonzeptes.

Hierzu sind zu erwähnen:

  • die akuten und chronischen Folgen von Traumen und Sportverletzungen
  • die Erkrankungen der Extremitäten einhergehend mit Muskel-Knochen-Atrophie (Morbus Sudeck)
  • Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises
  • Muskelverhärtungen
  • frische und ältere Hautnarben
  • Hautkrankheiten, wie Akne und Rosacea.

Darüber hinaus wird vereinzelt über den Erfolg der Lymphdrainage bei chronischen Krankheitszuständen der Brustdrüse (Mastopathie) berichtet.

Auch dann, wenn die Manuelle Lymphdrainage als alleinige Therapie durchgeführt wird, muß sie unausweichlich von flankierenden Maßnahmen begleitet werden (Kompressionsbandagen, Kompressionsstrümpfe), denn der Erfolg der Lymphdrainagetherapie muß in jedem Falle gehalten werden.

Manuelle Lymphdrainage - Behandlungstisch

Behandlungen im Schlingentisch


Bei der Schlingentischtherapie erfährt der Patient eine Erleichterung vieler Bewegungen durch die Aufhebung der Schwerkraft. Es werden der ganze Körper oder Teile des Körpers in Schlingen gehängt.

Durch die Einstellung des Aufhängepunktes wird eine Bewegung erleichtert oder erschwert, wird das Bewegungsausmaß vergrößert oder verkleinert, eine Zugkraft in eine gewünschte Richtung gelenkt.

Die Schlingentischtherapie wird angewendet bei z. B.:

  • Schmerzen
  • Lähmungen
  • Kontrakturen
  • Verspannungen
  • Der Schlingentisch eignet sich hervorragend zur Kombination mit anderen Therapieformen z. B.:
    • Manuelle Therapie
    • Wahrnehmungsbehandlung

Und Zusatzbehandlung wie z. B.:

  • Heiße Rolle
  • Kryotherapie
  • Massage
Schlingentisch

Cyriax


Die Methode nach Cyriax wird angewandt in der nichtoperativen Orthopädie. Der Londoner Orthopäde Dr. James Cyriax hat als erster die Funktionsuntersuchung des Bewegungsapparates so schematisiert und systematisiert, daß die Diagnose von Weichteilerkrankungen exakt und einfach geworden ist.

Bei Weichteilerkrankungen sind gemeint Affektionen von Muskeln, Sehnen, Ligamenten, Bursen und in bestimmten Fällen auch Gelenkknorpel. Innerhalb dieses Bereiches nimmt die Methode nach Cyriax für sich in Anspruch, lokalisierte Schmerzen und/oder Bewegungseinschränkungen diagnostizieren und behandeln zu können.

Die methodische Untersuchungstechnik basiert auf detaillierter Kenntnis der funktionellen Anatomie.

Durch eine akurate aktive, passive und isometrische Bewegungsprüfung werden Informationen über alle einem bestimmten Gelenk zugehörigen Strukturen gewonnen.

Durch die genaue Lokalisation des Schmerzes und/oder der Bewegungseinschränkung wird eine gezielte Behandlung des Patienten möglich.

Die Therapie enthält Mobilisationstechniken von Gelenken (Extremitäten und Wirbelsäule), Dehnungstechniken kontraktiler Strukturen, Querfriktion, Bandagen und Tapetechniken.

Cyriax Behandlung

Massage/Bindegewebsmassage


Rückbildungsgymnastik


Beckenbodengymnastik


Orthopädische Rückenschule


EINFÜHRUNG:
Fast jeder klagt heute über Rückenschmerzen. Einseitige Belastung, mangelnde Bewegung und ständiges Sitzen sind nur einige Gründe dafür, daß der Rückenschmerz zur Volkskrankheit geworden ist. Aber leider werden wir meist erst dann aktiv, wenn der Körper Alarmsignale, also Schmerzen, aussendet.

Dabei ist es ganz einfach, seinen Rücken gesund zu halten - er lebt von der vielseitigen Bewegung. Wirbel, Muskeln, Bandscheiben und Bänder sorgen für die Beweglichkeit unseres Körpers. Diesen in Schwung zu halten, muß jedermanns persönliches Anliegen sein.

INHALTE:
Orthopädische Rückenschule und Medizinische Trainingstherapie (MTT) zeigen Möglichkeiten auf, dem Rückenschmerz ein "Schnippchen" zu schlagen. Während sich die Rückenschule in erster Linie damit befaßt, Alltagsbewegungen rückengerecht auszuführen (richtiges Heben, Stehen, Sitzen usw.), kann die Medizinische Trainingstherapie (MTT) sowohl auf eine vorangegangene Einzeltherapie (z.B. Krankengymnastik, Manuelle Therapie etc.), als auch auf eine Rückenschule aufbauen. Sie beinhaltet ein Muskeltraining zur Verbesserung der Muskelkraft sowie ein Gelenk- und Koordinationstraining.

Orthopädische Rückenschule Theorie Orthopädische Rückenschule

Elektrotherapie/Ultraschall


Unter dem Oberbegriff Elektrotherapie werden in der Medizin Heilbehandlungen auf der Grundlage elektrischer Ströme verstanden. Vereinbarungsgemäß wird zur Elektrotherapie auch die Ultraschallbehandlung gezählt, da sie auf einem elektrischen Prinzip (piezoeelektrischer Effekt = elektrische Aufladung unter Druckeinwirkung) beruht.

Man unterscheidet mehrere Frequenzbereiche, deren Anwendung zu ganz unterschiedlichen biologischen Wirkungen führt. Je nach Methode empfindet der Patient den Reiz als Wärme oder als Kribbeln. Die auf das Gewebe einwirkende elektrische Stimulation regt die körpereigenen Selbstheilungsmechanismen an. In gleicher Weise führt die Einwirkung von Ultraschall zur Anregung von Heilungsprozessen im Gewebe.

Elektrotherapeutische Maßnahmen können in den Praxen von Ärzten und Krankengymnastinnen sowie medizinische Bademeistern und Masseuren oder in den Abteilungen für physikalische Therapie von Krankenhäusern, Kurkliniken oder Rehabilitationszentren durchgeführt werden. Die einzelnen Verfahren sind inzwischen aufgrund ihrer hohen Wirksamkeit fester Bestandteil des Behandlungsplans für sehr unterschiedliche Krankheiten, die mit Gelenk-, Muskel- und Nervenschmerzen oder geweblichen Veränderungen einhergehen. Insgesamt trägt die Elektrotherapie zur Wiederherstellung der ursprünglichen Stabilität und Funktion bei.

REIZSTRÖME AKTIVIEREN BIOELEKTRISCHE VORGÄNGE
Die zur Therapie verwendeten Reizströme entfalten entsprechend der gewählten Intensität und Frequenz im Körpergewebe sehr unterschiedliche Wirkungen. Wie schon erwähnt, werden alle Vorgänge im Körper – Muskelaktivität, Nervenleitung, Durchblutung – durch elektrische Prozesse gesteuert. Grundsätzlich gibt es zwei Anwendungsgebiete:

  • Bestimmte Stromformen sind in der Lage, geschwächte oder sogar gelähmte Muskulatur zu aktivieren, und tragen damit zur Wiederherstellung der Muskelfunktion bei.
  • Andere Reizströme greifen in den komplizierten Prozess der Schmerzbehandlung regulierend ein.
  • Man unterscheidet die Behandlung mit fünf Stromformen (Gleichstrom, Impulsstrom, Interferenzstrom, Hochvoltstimulation und Mittelfrequenter Wechselstrom).

GLEICHSTROM
Gleichstrom, auch galvanischer Strom genannt, zeichnet sich dadurch aus, dass die elektrische Energie konstant durch das Gewebe fließt. Die Wirkung des Gleichstroms ist durchblutungsfördernd und schmerzdämpfend. Je nach Stromrichtung im Körper – die von der Platzierung der negativen und positiven Elektrode abhängt – werden beruhigende oder belebende Effekte erreicht.

IMPULSSTRÖME
Wird ein Gleichstrom unterbrochen, entstehen Impulse mit unterschiedlicher Frequenz und Dauer. Durch die große Variabilität des niederfrequenten Wechselstroms kann der Arzt die Therapie individuell an die Bedürfnisse und Empfindlichkeit des Patienten anpassen. Zum Verbessern der Durchblutung, Lindern von Schmerzen und Lösen von Verspannungen werden häufig die diadynamischen Ströme und der Reizstrom nach Träbert verwendet. Bei der Behandlung geschwächter Muskulatur hat sich der neofaradische Strom als geeignet erwiesen. Gute Erfahrungen macht man neuerdings mit speziellen Stromformen auch bei so unterschiedlichen Erkrankungen wie Migräne oder Verdauungsstörungen gemacht.

INTERFERENZSTROM
Eine besondere Modifikation ist die Anwendung von zwei oder drei voneinander unabhängigen Stromkreisen mittlerer Frequenz, die sich im Körper kreuzen. Eine entscheidende Voraussetzung dafür ist, dass vier bzw. sechs Elektroden diagonal angelegt werden. Durch die Überlagerung (Interferenz) entstehen in der Tiefe des Gewebes niederfrequente Wirkungen. So können die positiven Eigenschaften des mittelfrequenten und die therapeutischen Möglichkeiten des niederfrequenten Stroms gleichzeitig genutzt werden. Das Besondere ist eine stimulierende Wirkung auf das Gewebe in der Tiefe bei nur geringer Hautreizung.

HOCHVOLTSTIMULATION
Die Hochvoltstimulation ist in Europa noch eine relativ neue Form der Elektrotherapie. Es handelt sich hierbei um eine extrem kurze – im Mikrosekundenbereich liegende - , aber energiereiche Stromimpulse. Diese Methode eignet sich besonders gut zur Aktivierung der Muskulatur und kann auch eingesetzt werden, wenn sich im Therapiebereich offene Wunden, Hautdefekte oder Metallimplantate befinden. Die Hochvollstimulation hat eine gute Tiefenwirkung und dämpft daher auch Schmerzen in tieferen Gewebeschichten.

MITTELFREQUENTER WECHSELSTROM
Beim mittelfrequenten Wechselstrom werden die Impulse in sehr schneller Folge und daduch kaum spürbar in das Gewebe eingebracht. Mittelfrequente Wechselströme dienen zur Kräftigung der Muskulatur, zur Lösung von Muskelentspannungen und tragen zur Schmerzdämpfung bei.

IONTOPHORESE TRANSPORTIERT MEDIKAMENTE
Die Iontophorese (ion/gr.= wanderndes teilchen, phoresie/gr.= Transport) ist eine Methode, um schmerzlos Medikamente in das Körpergewebe einzuschleusen. Der Gleichstrom hat gewissermaßen die Funktion eines Förderbandes, das mit Medikamenten-Ionen beladen wird und diese an den gewünschten Zielort bringt. Im Experiment hat man festgestellt, dass die transportierten Stoffe bis in die Muskulatur eindringen können und dort über längere Zeit ein Depot bilden. Ein weiterer Vorteil ist, dass Magen und Darm nicht belastet werden. Die zur iontophorese geeigneten Medikamente haben meist entzündungs- oder schmerzhemmende oder dir Durchblutung fördernde Effekte.

ULTRASCHALL MASSIERT DAS GEWEBE
Bei der Ultraschalltherapie werden nicht elektromagnetische, sondern Schallwellen ale Energieträger verwendet. Die Frequenzen von 800.000 bis 3.000.000 Hz sind allerdings so hoch, dass sie vom menschlichen Ohr nicht wahrgenommen werden. Schallwellen dieser Frequenzen können mehrere Zentimeter ins Gewebe eindringen und bewirken eine Mikromassage. Kaum wahrnehmbar entsteht auch Wärme, die den therapeutischen Effekt unterstützt. Die Verbesserung des Gewebestoffwechsels ist die wohl wichtigste Wirkung: Chronische Haut- oder Bindegewebedefekte heilen schneller, nach Frakturen wird die Bildung von Kallus (Keimgewebe des Knochens) angeregt, Schwellungen im Körpergewebe werden rückgängig gemacht.

Ultraschall kann auch mit Reizstrom kombiniert werden. Dadurch werden die Wirkungen der beiden Erfahrungen ergänzt oder verstärkt und es kann auch jenen Patienten geholfen werden, die auf eine der genannten Elektrotherapiemethoden alleine nicht ansprechen.

Ultraschalltherapie

Eisbehandlung (Kryotherapie)


Wärmeanwendung


Hausbehandlungen


Galileo/Vibrationstraining


Das Galileo-System trainiert und stimuliert Muskeln mit Hilfe von mechanischen Schwingungen, die dem menschlichen Gang nachempfunden sind.

Es handelt sich hierbei um ein wissenschaftlich und weltweit patentiertes System, um Muskulatur aufzubauen, die Koordination zu verbessern, Muskulatur zu lockern, sowie die Beckenboden-und Rückenmuskulatur zu kräftigen.

Das Galileo-Training eignet sich besonders für Patienten, die lange z.B. auf Grund von Schmerzen, nicht mehr körperlich trainieren konnten. Im Gegensatz zum Sport im Fitness-Studio ist das Training kaum belastend und kann von Menschen mit sehr geringer Leistungsfähigkeit durchgeführt werden.

Anwendungsgebiete des Galileo-Systems:

  • Steigerung der Muskelleistung und Muskelkraft
  • Rückenschmerzbehandlung
  • Osteoporosevorbeugung und Therapie
  • Beckenbodentraining
Galileo / Vibrationstraining - Frau trainiert